Salt and the City [Werbung ohne Bezahlung]

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Salzburg, Bier, Käse (Pinzgakas)
und das Blogger-Treffen S a l t and the C i t y 2015

Salzburg ist eine Märchenstadt: schöne Architektur, barocke Lebenslust, sehr viel Sauberkeit,  Opulenz und ist die Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes in der Mitte Österreichs, angrenzend an Bayern.
Salzburg ist aus der Richtung München problemlos mit der Bahn erreichbar. Von München gibt es jede Stunde eine sehr preiswerte Verbindung mit Nahverkehrszügen (Fahrzeit ca. 2 Stunden), in denen das „Bayernticket“ oder das „Schöne Wochenende Ticket“ gilt, die wesentlich teureren IC und EC Züge brauchen ca. 1,5 Stunden. Gestern habe ich von Claudia dann erfahren, dass der Flix Bus nur knapp 2 Stunden von München aus braucht und nur 5 Euro kostet.

Am letzten Wochenende im Mai fand in Salzburg das erste Bloggercamp „Salt and the City“, statt. Es sollte auch nicht nur um „die Bloggerei“ gehen, sondern es wurde auch noch ein tolles Programm angeboten.

Fünf Salzburger Bloggerinnen haben hier eine große organisatorische, innovative und kreative Leistung auf die Beine gestellt, um ca. 100 Blogger aus 5 Ländern zu verwöhnen. Mein herzlicher Dank für die unübertreffliche Gastfreundschaft geht an, Claudia von „Geschmeidige Köstlichkeiten„, Caro von „Ach Du gute Güte„, Sabina von „Sinneswunder„, Minnie von „Minnies Welt„, Sonja von „Ginger in the Basement„, die vielen freiwilligen Helfer Drumherum sowie der Stadt Salzburg und die vielen Sponsoren.

Unser Treffpunkt war am Freitag im Marmorsaal von Schloss Mirabell. Hier wurden wir von der zweiten Bürgermeisterin Anja Hagenauer und der „Salt and the City“ Crew begrüßt. Gestärkt mit einer Mozartkugel, ein Muss in Salzburg, ging es los mit dem instawalk.
Sagen durften die Mädels nicht viel, weil dies nur ausgebildete Fremdenführer dürfen, aber auch so konnten wir uns unser Bild machen.

Mozartkugeln

Unsere erste Station war das Hotel Sacher, in dem uns die Chef-Patissiere Jasmin Scheuringer bereits erwartete. Danach überquerten wir die Salzach und marschierten in die Getreidegasse zur Schirmmanufaktur Kirchtag. Die Werkstatt ist im 5. Stock unter dem Dach und beim Heruntergehen habe ich im Treppenhaus noch einen allerliebst hergerichteten Flur entdeckt.

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Die nächste Station war das Restaurant „Goldgasse“ in der Goldgasse. In Kuerze werde ich hier einen gesonderten und detailierten Artikel veröffentlichen.

Dann ging es wieder zurück in die Getreidegasse. Wir durften in das Weinarchiv im Keller der „Blauen Gans“, das älteste Wirtshaus mit 660 Jahren und unter neuer Geschäftsführung. Der Keller war früher ein JAZZ Keller und beim Betrachten des Bodens, der weitgehendst original erhalten blieb, stellte ich mir vor, welche Musiker hier schon gespielt haben oder wilde Jazzer dort getanzt und geswingt hatten.

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In diesem Keller steht in einem Erker eine alte Berkel-Aufschnittmaschine von 1947. Darauf wurde uns eine Vorführung gegeben und wir durften hauchdünnen frisch aufgeschnittenen Speck vom Lankmayr mit wunderbarem Sauerteigbrot gleich schnabulieren. Den Lungauer Speck kann man auch online beziehen: hier ist die Homepage Lungauer Speck

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Brotzeit

Anschliessend ging es ins Rathaus und alle durften einen Blick von oben auf Salzburg geniessen. Leider bin ich nicht schwindelfrei und daher ging ich nicht auf den Turm.

Am Samstag begann das Bloggercamp schon morgens auf dem Gelände des Stadtwerks im jungen Salzburger Stadtteil Lehen in der Paracelsus Universität. Es wurden Workshops (in der VHS) und Sessions (in der Uni) angeboten, in die man sich eintragen konnte. Leider waren wir ein wenig spät dran und von den Workshops war nur noch ein kleiner Rest zu buchen. Ich entschied mich für den Workshop „Obst- und Gemüse-Schnitzkurs“ von Tina Tagwercher Tina Tagwercher. Ich habe diesen kleinen Einsteigerkurs mitgemacht, weil ich mit meinem Enkel liebevolle Brotzeitboxen herrichten will. Am Samstag haben mein Enkel und ich gemeinsam ein wenig damit angefangen Gemüse und Brot auszustechen, aber es ist mehr in seinen Mund gewandert, als was wir dann tatsächlich zum Schwimmen mit nehmen konnten. Natürlich war dieser workshop erst einmal ein Anfang, was man beim Gemüseschnitzen mit viel Übung erreichen kann. Falls ich aber mal übrige Zeit habe, dann kann ich ja einen weiteren Kurs bei Tina machen. Eine Adresse wegen dem Zubehör hat sie mir auch noch mitgegeben, denn wer sich diese Ausstecher und Messer kaufen möchte kann dies hier tun Kochen und Kunst

Fruechte_Schnitzen2

Fruecht_Schnitzen1

Zu den Sessions konnte man spontan gehen und in der Zwischenzeit mit anderen Bloggern austauschen oder neue kennenlernen.

Abends waren wir in der Trumerei, dem Wirtshaus der Trumer Brauerei zu einer tollen Party mit Flying Buffet und Bierverkostung. Das Highlight des Abends war die tolle, lustige und herzliche Bier-Sommelier Johanna Panholzer. Genauso wie in Bayern dreht sich hier vieles ums Bier, weil auch die Bischofsstadt Salzburg eine langjährige Bierbrau-Tradition vorzuweisen hat. Das Salzburger Bier wird jedoch nicht nur getrunken, sondern auch oft zum Kochen verwendet. Kitzleinkeulen im Biersaftl, Salzburger Bierfleisch oder Salzburger Weißbiersuppe sind nur einige Beispiele für diesen Brauch bzw. Rezepte aus der ursprünglichen Bergbauernküche. Diese Gerichte erhalten durch die Beigabe von Bier ein einzigartiges Aroma und sind längst zu nationalen Klassikern geworden. Auch in Salzburg wird im Sommer in einem der zahlreichen Gastgärten (Biergärten) das Salzburger Bier zu Würstl und Brezen und Steckerlfisch genossen.
Johanna hatte zu jedem Bier eine Geschichte und die Dialoge von Dorothee von Bushcook mit Johanna hätte ich gerne im Gedächtnis behalten. Ich hatte Tränen vor lauter Lachen in den Augen und habe es genossen wie schon lange nicht mehr!

Ein Freund sagte mir einmal, dass alle Künstler eigentlich gut kochen können und dass gute Köche auch immer künstlerisch veranlagt sind. Was mir in dem Moment eingefallen ist, als ich Claudia von dinnerumacht singen hörte. Johanna unsere Bier-Sommelier hatte an diesem Abend Geburtstag und so haben wir ihr singend gratuliert und dabei konnte ich dann feststellen, dass Claudia von dinnerumacht auch noch super singen kann.

Die Landpartie habe ich dann nicht mehr mitgemacht, weil ich am Montag einen anstrengenden Tag vor mir hatte.

Zu guter Letzt, besuchen Sie Salzburg, genießenSie Salzburg, denn es ist eine fantastische Stadt und verfolgen Sie die Salzburger Blogger mit ihren wunderbaren Rezepten und Kreationen!

salzwand_mozart

3 Gedanken zu “Salt and the City [Werbung ohne Bezahlung]

  1. Hallo Elke!
    Du hast einen speziellen Blick fürs Detail, das gefällt mir 😉 Deine Zusammenfassung ist sehr schön geworden und da ich ja bei manchen Programmpunkten nicht dabei war hab ich bei dir sogar auch noch was lernen können (ich geh jetzt dann gleich mal Speck bestellen), danke!
    Liebe Grüße
    Minnie

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